2021.11.06_Akkordeon Orchester Fulda - Musikguide Fulda

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2021.11.06_Akkordeon Orchester Fulda

Nachberichte
 
Am Samstag 06.11.2021 war es endlich soweit:

 
Endlich wieder … - oder auch 70 Jahre Akkordeon Orchester Fulda
 
Gleich drei Mal hintereinander konzertierte das Orchester unter der Leitung von Richard L. Doernbach in der Alten Aula der Universität Fulda.
 
Die Programmfolge war nach Entstehungsjahr der Musiktitel geordnet und somit eine musikalische Zeitreise.
 
So begann das Orchester mit festlichen Trompetenklängen. Bei Telemanns Sonate (Konzert) D-Dur wurden die Soli durch das Elektronium (Elke Flügel) mit Bravour vorgetragen. Ergänzt wurden diese durch ein perfekt abgestimmtes Orchester. Klassisch ging es weiter mit dem bekanntesten Stück von W. A. Mozart – dem ersten Satz aus der Serenade Nr. 13 für Streicher – besser bekannt unter „Eine kleine Nachtmusik“. Von dem bedeutendsten Opernkomponisten des Belacantos Gioachino Rossini suchte man sich die Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“ als nächstes Musikstück heraus. Eine Bearbeitung von Curt Herold, die speziell auf ein Akkordeon Orchester abgestimmt ist. Dank des Dirigenten, viel Spielfreude und Können der Musici ein weiterer Ohrenschmaus.
 
Weiter ging es mit der Komposition Fantasia in Stilo Veneziano des früheren Dirigenten Martin Hartman (†2011), basierend auf einer Konzertreise des Orchesters in die Fuldaer Partnerstadt Como.
Der Konzertmeister des Orchester Konrad Möller hat eigens für das Orchester ein durch einen Fernsehwerbespot für Diamanten bekanntes Musikstück bearbeitet – Palladio von Karl Jenkins.
Ursprünglich für kleines Streichorchester konzipiert, wurde es von Ihm perfekt umgesetzt und ebenso gekonnt vom Orchester vorgetragen.
 
Jack Sparrow war der nächste Gast in der Reise. Mit dem Titel “He´s a Pirate” aus “Pirates of the Caribbean” wurde es ein ganzes Stück rockiger in der Alten Aula. Ebenso der Publikumswunsch aus dem Jahr 2019 – ein Elton John Medley, bei dem ein Teil der Musiker unterstützend und passend zu dem Komponisten „Elton John – Brillen“ aufsetzten.
Nun kam auch schon der letzte Titel im musikalischen Reigen: Der Root Beer Rag von Billy Joel. Unterstütz wurden die Akkordeon-Spieler durch Keyboard, Pauke und Schlagzeug.
 
Alle Instrumente waren gut zusammengefasst durch einen sehr agilen und sympathischen Dirigenten. Dementsprechend gab es vom Publikum auch viel Applaus und vom Orchester auch noch zwei Zugaben:

Soul Bossa Nova von Quincy Jones, arr. von Wolfgang Russ und Balkanfieber von Matthias Anton & Hans-Günther Kölz, arr. von Hans-Günther Kölz
 
Standing Ovation dann ganz zum Schluss vom Publikum - man darf gespannt sein, was für ein musikalisches Schmankerl sich das Orchester für die bereits fest eingeplanten Termine: 29. Oktober 2022 und 30. Oktober 2022 - jeweils um 17.00 Uhr - an gleicher Stelle ausdenkt.

Autor: Werner Knorn
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